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"Abgesundert": Staatswald Sundern

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Hinter dem Ortsausgang von Ledde führt eine Fahrradstraße durch einen weiteren Staatswald. Wie der Habichtswald ist auch der Sundern ein ehemaliger Bannwald der Grafen von Tecklenburg. Die Grafen von Tecklenburg hatten es sich als nahe gelegenes Jagdgebiet gesichert und von der gemeinschaftlichen Mark „abgesundert“. Eine Beschreibung von 1788 schildert den Sundern als 200 Morgen großes Waldgebiet, das als königlicher Forst „geschlossen und umwallet“ war. Den „Unterthanen“ war es verboten, das Vieh dort einzutreiben oder Holz zu nutzen. Die Preußen machten aus dem Sundern einen ertragreichen Staatsforst.  

Besonders spannend im Sundern sind seine Quellen. An den Quellbereichen fallen Bestände des Riesen-Schachtelhalmes ins Auge, die teilweise auch am Wegesrand wachsen. Die Kalkquellen im Sundern sind vor allem für Mooskundler interessant. Sie finden hier seltene Arten mit seltsamen Namen wie Farnähnliches Starknervmoos oder Fettglänzendes Ohnnervmoos. Einige Quellen zeigen sogar eine Tuffbildung. Dabei fällt der im Wasser gelöste Kalk unter bestimmten chemischen und physikalischen Bedingungen aus und überzieht die Moose mit einer porösen Schicht.

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