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Der Niederwald Strubberg: Gekappt, verheizt und verkohlt

Früher wurden viele Wälder im Teutoburger Wald alle 15 bis 20 Jahre „auf den Stock“ gesetzt. Dabei wurden die Bäume dicht über der Erde gekappt und das Holz zum heizen oder von Köhlern zu Kohle veredelt. Wer im Strubberg den Buchen auf die Füße schaut, entdeckt knorrige Stubben mit mehrstämmigem Austrieb als Folge dieser so genannten Niederwaldwirtschaft.

Die Niederwaldwirtschaft ist heute fast völlig verschwunden. Auch der Strubberg ist heute "durchgewachsen" und kaum noch von einem normalen Hochwald zu unterscheiden. Genutzte Niederwälder lassen relativ viel Licht auf den Waldboden, wovon bei kalkigem Boden Orchideen wie die Waldhyazinthe oder das Weiße Waldvögelein profitieren. Sie wuchsen früher auch am Strubberg, sind aber mittlerweile wohl "ausgedunkelt" worden.

Der Strubberg ist wie die meisten Wälder in NRW größtenteils in Privatbesitz. Er ist in viele kleine Parzellen mit unterschiedlichen Besitzern unterteilt. Diese Aufteilung  stammt aus der Markenteilung Mitte des 19. Jahrhunderts. Ab da wurden die Wälder nicht mehr gemeinschaftlich genutzt, sondern wurden parzelliert und einzelnen Bauern zugewiesen.

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