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Abhängen im Stollen

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Der mit Ziegelsteinmauerwerk ausgekleidete Permer Stollen wurde 1881 in die Südabdachung des Schafberges getrieben und diente zum Abtransport von Eisen-, Zink- und Bleierzen, die im nahen Georgsmarienhütte verhüttet wurden, und später zur Entwässerung nördlich gelegener Grubenfelder. Der ca. 1000 m lange Stollen ist seit 1926 zwar außer Betrieb, aber durchaus nicht ungenutzt.

Er beherbergt eines der größten Fledermauswinterquartiere für Arten wie Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus und Teichfledermaus in Nordrhein-Westfalen. Mehrere Hundert der geflügelten Säuger versammeln sich hier, um in dem frostfreien Stollen den Winter „abzuhängen“. Der Eingang, das „Stollenmundloch“, liegt am Rande einer Ackerfläche und ist zwar zugänglich, aber mit einem Eisengitter verschlossen. Ein Blick in die Finsternis gibt eine Vorstellungvon dem Leben in der Dunkelheit, an das Fledermäuse sich hervorragend angepasst haben.

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