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Naturschutzgebiet Trogbahn/ Wienhake

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Das kleine Feuchtwiesengebiet an der Landesgrenze zu Niedersachsen beherbergt eine Vielzahl selten gewordener Tier- und Pflanzenarten. Früher waren die Wiesen in der Trogbahn so nass, dass die Bauern das geschnittene Gras mit Trögen auf höher gelegene Stellen zogen, um es zu trocknen - daher der Name Trogbahn.

Heute ist durch Entwässerungen der feuchten Flächen Ackerbau fast überall ganzjährig möglich. Die verbliebenen Wiesen und Weiden innerhalb des NSG werden daher extensiv genutzt und sind ein gern genutzter Lebensraum für Großen Brachvogel, Kiebitz & Co. Die Landwirte achten bei ihrer Bewirtschaftung darauf, dass bei der Mahd keine Vogelnester zerstört werden, bringen keinerlei Pestizide aus und düngen die Flächen wenig bis gar nicht. Dafür bekommen sie eine vertraglich geregelte finanzielle Entschädigung- auch "Vertragsnaturschutz" genannt. Der Tier- und Pflanzenwelt kommt das sehr zugute, denn während auf intensiv genutzten Wiesen kaum mehr als zehn „Allerweltspflanzen“ wachsen, sind es auf den Naturschutzflächen mindestens doppelt so viele Arten. Neben Raritäten wie Blasen-Segge und Kriechweide sind darunter auch früher weit verbreitete Pflanzen wie das Wiesenschaumkraut zu sehen.

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