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Gründlich erforscht- das Heiliges Meer und seine Umgebung

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Die „Biologische Station Heiliges Meer“ ist eine Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde in Münster und ist der ideale Ausgangspunkt, um das Gebiet zu erkunden. Bereits in den 1930er Jahren nahm eine Forschungsstation in diesem Naturschutzgebiet den Betrieb auf, welcher bis heute weitergeführt wird. Dies macht das Gebiet zu einem der am Best untersuchtesten Naturschutzgebiete Mitteleuropas. Sowohl die Mitarbeiter der Station als auch unzählige Diplomanden und Doktoranden haben sich seitdem mit fast allem befasst, was in dem Gebiet wächst, kreucht und fleucht. Die wissenschaftliche Faszination des Gebietes liegt vor allem darin, dass hier auf engstem Raum die Entwicklungsstadien unterschiedlich alter Gewässer untersucht und verglichen werden können. Neben der Forschung ist die Lehre eine wichtige Aufgabe der Station, die ein umfangreiches Kursangebot bereithält.

Einer der zwei Rundwanderwege führt westlich der Landstraße zum Erdfallsee. Seine Entstehung war Anfang des 20. Jahrhunderts spektakulär. Am Nachmittag des 14. April 1913 verschwand eine Fläche mit einem Durchmesser von 100 Metern in einem mehr als zehn Meter tiefen Krater. In den nächsten Tagen strömten viele Schaulustige zu dem Loch, das sich nach und nach mit Wasser füllte. Seitdem ist der See ein perfektes Anschauungsobjekt für die Vegetationsentwicklung an nährstoffarmen Gewässern. Zu den Pionieren gehörten Raritäten wie Wasserlobelie und  Froschkraut, die mittlerweile aber wieder auf dem Rückzug oder ganz verschwunden sind.

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