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Ziemlich versalzen - die Hörsteler Aa

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Das Wasser der Hörsteler Aa ist im wahrsten Sinne des Wortes „gesalzen“. Das liegt daran, dass die Hörsteler Aa Grubenwässer aus dem Ibbenbürener Steinkohlebergbau aufnimmt, die nicht nur ihre Wassermenge beträchtlich erhöhen sondern ihr auch eine Fracht von täglich 600 Tonnen Chloridsalz bescheren, das beim Abbau der Kohle freigesetzt wird. Damit hat das Wasser eine Salzkonzentration, die mit der der Ostsee konkurrieren kann. Anders als im Meer kommen Tiere und Pflanzen in Fließgewässern damit nicht klar. Von einigen salztoleranten Flohkrebsen und Zuckmückenlarven abgesehen, ist die Hörsteler Aa biologisch ein fast „toter“ Fluss. Angedachte Lösungen wie eine Entsalzungsanlage oder eine Rohrleitung, die das Grubenwasser direkt in die Nordsee befördert, haben sich als zu kostspielig erwiesen.

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