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Wald mit Seltenheitswert - das NSG Wiechholz

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In den sandigen Ebenen Nordwestdeutschlands sind größere Wälder relativ selten. Meist Kiefernwälder von maximal 150 Jahren Alter, mit denen ehemalige Heideflächen aufgeforsteten wurden. Ein alter, schon seit Jahrhunderten mit Bäumen bestandener Laubwald wie das Wiechholz ist in in der Region daher eine Rarität. Die kleinräumig wechselnden Bodenverhältnisse begünstigen zudem die Artenvielfalt, so dass das Wiechholz als FFH-Gebiet europaweiten Schutz genießt. Die Stieleiche dominiert zusammen mit Buchen und Birken die Baumschicht. Einige Etagen tiefer wachsen Farne oder der seltene Siebenstern, eine typische Zeigerpflanze für alte Wälder. Wo es der Eiche zu nass ist, gewinnen Moorbirken oder Erlen die Oberhand. In vermoorten Senken wachsen die weit und breit größten Bestände der Rauschbeere. Das Wiechholz ist größtenteils in bäuerlichem Besitz. Weil es forstlich bislang nur extensiv genutzt wird, gibt es viele alte und abgestorbene Bäume im Wald. Davon profitieren nicht nur Spechte und Fledermäuse, sondern auch der seltene Hirschkäfer.

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