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Das "Life-Projekt" in der Düsterdieker Niederung

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Von 2001 bis 2007 wurde in der Düsterdieker Niederung ein so genanntes „Life-Projekt“ durch die Biologische Station Kreis Steinfurt durchgeführt. Um die Bedingungen für gefährdete Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten gezielt zu verbessern, hat die Europäische Union das Programm „Life-Natur“ aufgelegt, das Naturschutzvorhaben in europäischen Schutzgebieten wie der Düsterdieker Niederung fördert.

Das Projekt ermöglichte eine Vielzahl von Untersuchungen, z.B. zum Bruterfolg der Wiesenbrüter, und Optimierungsmaßnahmen, wie den Anstau von Entwässerungsgräben und die Anlage von Blänken. Eine kontinuierliche Maßnahme im Sinne der extensiven Grünlandbewirtschaftung ist die späte Mahd ab frühestens Mitte Juni. Die Landwirte nehmen dadurch Rücksicht auf Gelege und Küken der Wiesenvögel. Für die Pflanzenwelt ist dies ebenso förderlich, weisen diese Grünländer doch eine höhere Artenvielfalt auf als intensiv genutzte. Der ganze Aufwand hat sich letztlich gelohnt und tut es noch immer, denn wo die Wiesen extensiv bewirtschaftet werden und länger feucht bleiben, haben sich die Bestände vieler gefährdeter Arten wie dem Großen Brachvogel, dem Kiebitz und dem Wiesenpieper auch wieder erholt.

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