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Buchen, Buschwindröschen und Buntspechte im Schachsel

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Der kleine, aber feine Buchenwald Schachsel liegt am Rande der Düsterdieker Niederung auf einer flachen Kuppe, die nur wenige Meter aus dem Umland herausragt. Im Frühjahr, wenn die Buchen ihre hellgrünen Blätter entfalten, Buschwindröschen, Waldmeister oder das elegante Perlgras den Waldboden überziehen und die Vögel ein vielstimmiges Konzert anstimmen, wird der Wald zum Naturerlebnis. Auch Spechte wie der Buntspecht und der Schwarzspecht sind hier zu Hause.

Der Boden im Schachsel ist zwar nährstoffreich, aber recht flachgründig. Darunter befindet sich als Festgestein Muschelkalk, der schon früh als Baumaterial verwendet wurde. Im Zentrum des Schachsels stößt man auf einen aufgelassenen Steinbruch, in dem sich eine artenreiche Vegetation mit Zweiblatt, Nestwurz und Einbeere eingestellt hat. Eingestreut in den Wald sind kleinere Mergelgruben. Den kalkhaltigen Mergel brachten die Bauern auf ihre Felder aus. Für die Fruchtbarkeit des Bodens reicht auf Dauer eine alleinige Düngung mit Mergel allerdings nicht aus, weil ihm wichtige Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor fehlen – der Boden wird mit der Zeit „ausgemergelt“.

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