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Böschung mit Stütze

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Hecken und Baumreihen an Wegböschungen sind nichts Ungewöhnliches. Im Bereich des Buchholzes fällt aber auf, dass die Böschungen manchmal mit Kalksteinen „unterfüttert“ sind. Vermutlich wurden sie aufgeschichtet, um ein Abrutschen des Erdreiches aus der Böschung auf den Wirtschaftsweg zu verhindern. Der Kalkstein stammt aus ehemaligen Steinbrüchen der näheren Umgebung. Auf der Böschungskrone stehen dicke Buchen, unter deren Last die Mauern manchmal fast nachzugeben scheinen.

In den Ritzen zwischen den Kalksteinen wächst ein Farn, der auch im Winter grün bleibt. Es ist der Tüpfelfarn, ein typischer Besiedler von Trockenmauern und Wallhecken. Engelsüß lautet ein weiterer deutscher Name für die Pflanze. Die Wurzel enthält Zuckerstoffe und schmeckt daher süßlich. Die Mauern sind auch ein Refugium für viele Insekten und Spinnentiere.

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