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Zu Füßen des Teuto

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Von diesem Punkt aus ergibt sich ein schöner Blick auf den Teutoburger Wald. Der Name „Teutoburger Wald“ ersetzte erst ab dem 17. Jahrhundert die Bezeichnung „Osning“, die im Tecklenburger Land bis dahin gebräuchlich war. Zwischen Lienen und Lengerich befindet sich mit dem 234 Meter hohen Westerberg der „Gipfelpunkt“ des Münsterlandes. Gut lassen sich am Südhang die unterschiedlichen Schattierungen der Waldtypen erkennen. Die dunkleren Bereiche sind Nadelbaumbestände, die der Mensch aufgeforstet hat. Sie setzen deutlich von den helleren Buchenwäldern ab, die von Natur aus im Teutoburger Wald wachsen. Dazwischen hat der Kalksteinabbau tiefe Narben hinterlassen. Die geplante Ausweitung des Kalksteinabbaus ist höchst umstritten, denn es würden teils wertvolle Buchenwälder verloren gehen, für deren Erhalt und Schutz Deutschland eine besondere Verantwortung trägt.

Teilweise sollen schon bestehende Steinbrüche nicht wieder aufgeforstet werden, sondern als Ersatzlebensräume für seltene Pflanzen wie Orchideen und Tierarten wie dem Uhu erhalten bleiben. Dies erfordert spezielle Maßnahmen, wozu auch die Beweidung durch eine Wanderschafherde gehört. Vor allem für Orchideen wie Spitzorchis, Helm-Knabenkraut oder Bienen-Ragwurz ist der „Teuto“, so etwas wie die geographische Endstation. Weiter nach Nordwesten fehlen sie mangels Kalkboden und Wärme.

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