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Begegnung mit dem Brachvogel im NSG Lilienvenn

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Das Lilienvenn ist eines der bedeutenden Feuchtwiesenschutzgebiete im Tecklenburger Land. Bereits auf alten Karten finden sich Flurnamen wie „Auf der großen Lilie“. Ursprünglich dehnte sich das Lilienvenn weit nach Süden bis in das Gemeindegebiet Ostbevern aus. Anders als in Kattenvenne fand hier eine große Flurbereinigung statt, bei der viele Feuchtwiesen entwässert wurden.

Brachvögel brüten im Lilienvenn ebenso wie Kiebitz, Rebhuhn und Wachtel. Auf den Wiesen blühen Kuckucks-Lichtnelke, Sumpf-Schafgarbe und Margeriten. Insgesamt 112 Hektar stehen unter Schutz, davon sind rund 80 Hektar Grünland. Bei der Bewirtschaftung nehmen die Landwirte Rücksicht auf die Vögel, die versteckt im Gras brüten. Sie dürfen erst dann mähen, wenn die Jungvögel flügge sind und der Gebietsbetreuer der Biologischen Station grünes Licht gibt.

Ein Beobachtungsturm ermöglicht einen guten Blick über die Wiesen, in die einige Blänken eingestreut sind. Blänken sind flache, oft künstlich angelegte Senken, in denen bis zum Frühsommer das „blanke“ Wasser steht. Sie bieten einerseits Nahrung für die Wiesenvögel, sind aber auch Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Rohrweihe und Zwergtaucher brüten da, wo sich in den Blänken ein Schilfröhricht entwickelt hat. Libellen schwirren über dem Wasser. Nicht zuletzt ist es der Laubfrosch, der von Blänken profitiert und im Lilienvenn ein großes Vorkommen hat. Zur Zugzeit können dort ebenfalls verschiedene Entenarten auf den Gewässern beobachtet werden.

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