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Im Reich des Froschkönigs

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Nicht weit entfernt vom Lilienvenn, aber doch ganz anders ist das Naturschutzgebiet „Heckenlandschaft Kattenvenne“. Es weist ein dichtes Heckennetz auf, wie es früher für große Teile des Münsterlandes typisch war. Im Zuge der großen Flurbereinigungen in den 1960er und 1970er Jahren wurden aber viele Hecken gerodet, um maschinentaugliche Flächen zu schaffen.

Wie im Lilienvenn gibt es auch in der „Heckenlandschaft“ feuchte Wiesen. Wegen des dichten Heckennetzes fühlt sich zwar die Goldammer wohl, nicht aber so der Kiebitz – er bevorzugt freie Sicht. Typisch für das Naturschutzgebiet sind die vielen Kleingewässer, die sich meist hinter Sträuchern und Bäumen verbergen. Sie sind ein idealer Lebensraum für den Laubfrosch. Ob  Fernblick oder nicht – ihm ist das ziemlich egal. Der Laubfrosch freut sich vor allem über die enge Nachbarschaft von Gewässern und Gebüschen.

Wenn im Sommer die Randbereiche der Gewässer trocken fallen, stellen sich viele seltene Pionierpflanzen ein. So konnten im Naturschutzgebiet schon Salzbunge, Zwergflachs und Pillenfarn nachgewiesen werden.

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