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Mauerblümchen in Lienen: Pflanzen auf Mauern

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In Lienen lohnt es, das Fahrrad abzustellen und sich zu Fuß auf eine kleine Ortsbesichtigung zu begeben. Schöne Fachwerkhäuser wie das „Haus des Gastes“ bestimmen das Ortsbild. Auffallend sind die vielen Mauern im Ort, beispielsweise rund um die Kirche. Hier warten Mauerblümchen auf ihre Entdeckung. Allerdings nur an solchen Mauern, bei denen die Zwischenräume noch nicht völlig mit Mörtel „verbarrikadiert“ sind und noch kleine Ritzen offen bleiben. In ihnen wachsen Pflanzen, die mit Trockenheit und Hitze gut klar kommen. Am häufigsten ist die Mauerraute, ein kleiner Farn. Das Zimbelkraut kam im 17. Jahrhundert aus Südwesteuropa zu uns. Deutlich seltener ist der Gelbe Lerchensporn, eine Zierpflanze mit südeuropäischer Herkunft, der es an Mauern so gut gefällt, dass sie sich dort von selbst angesiedelt hat. Auch Spinnen, Schnecken, Grabwespen und manchmal auch Eidechsen finden in Mauern guten Unterschlupf. Am Fuß der Mauern wachsen mit Schöllkraut oder Acker-Glockenblume Arten, die typisch für solche „Ruderalstandorte“ in Siedlungen sind.

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