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Ställe mit Untermietern

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Weidehütten gehörten vielerorts zum Landschaftsbild des Münsterland wie Hecken und kleine Bauernwälder. Viele stammen aus dem 19. Jahrhundert, als die Bauern im Zuge der Markenteilung Flächen erhielten, die weit von ihrer Hofstelle entfernt lagen, so boten die Ställe den Tieren Schutz bei ungünstiger Witterung. Viele Hütten verschwanden später wieder, weil reine Stallhaltung oder der Umbruch von Weiden zu Ackerland sie überflüssig machten. Andere verfielen zusehends.

Turmfalke, Schleiereule oder Steinkauz nutzen Weideställe jedoch gerne als Brutplatz, so dass im Einzelfall eine Restaurierung durchaus sinnvoll ist - zumal sie das Landschaftsbild bereichern.

In der Hütte an Punkt 2 im Hölter Feld brütet regelmäßig ein Turmfalke. Aber auch der Steinkauz ist nicht weit. Er zieht unweit der Hütte seine Jungen in einer künstlichen Niströhre auf, die in einer Eiche befestigt ist.

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