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NSG Hölter Feld- Naturschutz per Vertrag

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Das 380 Hektar große Hölter Feld ist eines der großen Feuchtwiesenschutzgebiete im Kreis Steinfurt. Als Ornithologen Mitte der 1970er einen alarmierenden Rückgang der für das Münsterland so charakteristischen Wiesenvögel wie Großer Brachvogel, Uferschnepfe und Bekassine feststellten, rückten Feuchtwiesen stärker in den Fokus des Naturschutzes. Das Feuchtwiesenschutzprogramm wurde ins Leben gerufen.

Landwirte bewirtschaften die Flächen so, dass die Wiesenvögel ungestört brüten und ihre Jungen aufziehen können. Für den Verzicht auf eine frühzeitige Mahd und eine Düngung erhalten sie einen vertraglich geregelten finanziellen Ausgleich. Lange Zeit hat das Zusammenspiel von Landwirten und Naturschützern im Hölter Feld gut geklappt. Seitdem immer mehr Biogasanlagen entstehen, ist die Flächenkonkurrenz gewachsen. Weil nachwachsende Rohstoffe einen höheren Ertrag versprechen, brechen Bauern teils artenreiche Wiesen zu Äckern um und bauen Mais an. Ein echtes Dilemma für die Arten, die Ihren Lebensraum dadurch verlieren.

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