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Wasser nach Maß im NSG Feuchtgebiet Saerbeck

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Im „Feuchtgebiet Saerbeck“ sind auf 240 Hektar viele von den feuchten Wiesen und Weiden erhalten geblieben, die früher im Münsterland fast überall zu finden waren. Mittlerweile sind alle Flächen im Feuchtgebiet in öffentlicher Hand und an Landwirte verpachtet. Im Naturschutzgebiet genießen Brutvogelarten wie Uferschnepfe, Bekassine, Großer Brachvogel und Kiebitz das Privileg, dass Landwirte bei der Bewirtschaftung auf sie Rücksicht nehmen müssen, indem sie frühestens ab Mitte Juni die Wiesen mähen. Auch Stickstoffdünger oder Gülle, die das Pflanzenwachstum fördern, sind tabu.

„Herzstück“ des Naturschutzgebietes ist eine große Staufläche, durch die der Mühlenbach fließt. Mit einem Stauwehr lässt sich der Wasserstand in der Fläche regulieren. So ist es hier selbst dann nass, wenn andere Wiesen längst trocken sind. Andererseits kann das Wasser abgelassen werden, um die Wiese zu mähen. So bleibt sie vor allem als Rast- und Nahrungsfläche attraktiv. Zu den Zugzeiten rasten hier nordische Watvögel wie Kampfläufer, Waldwasserläufer oder Grünschenkel. Dazu gesellen sich Entenarten wie Krickente, Löffelente und Pfeifente, von denen einige hier auch brüten. Im Sommer jagt der Baumfalke nach Libellen. Wer einen Blick auf die Weidezäune wirft, kann im Frühjahr und Herbst Braunkehlchen und Steinschmätzer entdecken. Kurzum: Zu allen Jahreszeiten gibt es im Feuchtgebiet Saerbeck eine Menge zu entdecken.

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