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Mordlust am "Janhaarspool" ?

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Im Naturschutzgebiet „Am Janhaarspool“ ist es nicht so nass wie nebenan im Feuchtgebiet Saerbeck, so fehlen hier Arten wie Bekassine und Uferschnepfe.

Dafür lassen sich mit etwas Glück Neuntöter oder Heidelerche entdecken. Der Neuntöter brütet sehr versteckt in brombeerreichen Hecken. Auf den Dornen spießt er Heuschrecken, Käfer und Mäuse auf, um sie nach und nach zu verzehren. Mit reiner Mordlust oder gar dem Volksglauben, er würde erst neun Beutetiere aufspießen, bevor er eines verspeist, hat das aber nichts zu tun. Seine Opfer dienen dem Neuntöter als „eiserne Reserve“, wenn das Nahrungsangebot bei Schlechtwetterperioden knapp ist. Auch das mittlerweile sehr selten gewordene Sumpf-Johanniskraut ist in diesem Gebiet zu finden. Es wächst besonders auf nährstoffarmen und feuchten bis nassen Wiesen und wächst wie auch alle andere Johanniskräuter im prallen Sonnenlicht am besten.

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