Hilfsnavigation:

Headnavigation ueberspringen

Dünen auf Wanderschaft

klick

Eiszeitliche Sande sind nördlich von Ladbergen zu Dünen aufgeweht worden. Bis ins 19. Jahrhundert war die Landschaft ein Mosaik aus Heide und offenen Sandflächen. Bei starken Stürmen verlagerten sich die Dünen immer wieder. Erst durch Aufforstungen gelang es, die Dünen endgültig festzulegen und ihre "Wanderschaft" zu beenden. Heute sind sie überwiegend mit recht monotonen Nadelforsten bewachsen.

Dennoch wird die längst vergangene Heideromantik beschworen. „Lönsheide“ nennen die Einheimischen das Gebiet, in dem sich einiges um den bekannten Heidedichter dreht. Die Route führt über den „Lönsweg“ vorbei an einem „Lönsstein“. Da liegt der Verdacht nahe, dass der Heidedichter hier zu Lebzeiten ein- und ausging. Dem war aber wohl nicht so. Was allerdings viele nicht wissen: Löns war nicht nur Schriftsteller, sondern auch ein anerkannter Naturforscher. Sein Lehrer war Hermann Landois, der Gründer des Zoos in Münster. Löns’ Steckenpferd war durchaus ungewöhnlich: Er beschäftigte sich vor allem mit Schnecken.

klick
klick
klick

nach oben