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Wo schmutzige Wäsche gewaschen wurde...

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Der Mühlenbach selbst wird durch den Zusammenfluss kleiner Bäche und Gräben gebildet, die am Buchenberg bei Steinfurt und auf dem Altenberger Höhenrücken entspringen. Weil er eine ansehnliche Wasserführung und ausreichend Gefälle besitzt, war er mühlenfähig, andererseits hat er sich tief genug eingegraben, um nicht bei jedem Starkregen über die Ufer zu treten. Solch günstige Bedingungen waren schon früh ein gewichtiges Argument, sich hier sesshaft zu machen. Entlang des Mühlenbachs stehen viele alte Hofstellen, die das Wasser zum Tränken der Tiere und zum Reinigen der Wäsche nutzten. Auf den Wiesen in der Mühlenbachaue breiteten die Frauen früher die Leinenwäsche aus, um sie in der Sonne zu bleichen. Der Straßen- und Flurname „An den Bleichen“ erinnert noch heute daran.

Am kurvenreichen Abschnitt nach dem Waldfreibad sind die Ufer des Mühlenbachs zwar befestigt, aber zusammen mit den Wiesen und Weiden in der Aue ist er eine wichtige „grüne Lunge“, die die Emsdettener Innenstadt mit dem Umland verbindet. Am Ufer haben sich stellenweise Hochstaudenfluren mit Wasserdost und Blutweiderich sowie schmale Röhrichte mit Rohrglanzgras, Igelkolben und Aufrechter Berle entwickelt, die von Prachtlibellen zum Sonnenbad genutzt werden.

In den angrenzenden Gebüschen rankt der Hopfen, ein nicht ganz unbedeutendes Gewächs für eine wohlverdiente Pause nach der Radtour.

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