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Zweigeteilt und aus zweiter Hand

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Ein Wirtschaftsweg teilt den Grafensteiner See in zwei Teile. Der nördliche Teil mit den umgebenden Grünland- und Feuchtheideflächen ist seit 1991 Naturschutzgebiet. Ein typischer Lebensraum „aus zweiter Hand“, denn ihre Entstehung verdanken die ursprünglichen Baggerseen dem Ausbau der Bundesstraße 54 in den 1980er Jahren, bei dem viel Sand benötigt wurde. Eine Aussichtskanzel ermöglicht einen Blick über den See, auf dem neben Enten und Gänsen oft Kormorane und Haubentaucher bei ihrer Jagd nach Fischen zu beobachten sind. Zu den Zugzeiten machen auch nordische Blessgänse hier einen Zwischenstopp. Vergleichsweise unscheinbar sind die pflanzlichen Kostbarkeiten, die besonders östlich des Sees ein Refugium haben, wo es ein kleinräumiges Mosaik von trockenen und feuchten Bereichen mit kleinen Tümpeln gibt. Hier wachsen Haferschmiele, Mittlerer Sonnentau und Moor-Bärlapp . Schafe und Hochlandrinder sorgen dafür, dass die konkurrenzschwachen und lichtliebenden Arten nicht dem Schattenwurf von Gehölzen ausgesetzt sind.

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