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Kleinteilig: Naturschutzgebiet Füchte Kallenbeck

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Das Naturschutzgebiet Füchte Kallenbeck ist das Borkener Pendant zum Naturschutzgebiet Strönfeld auf Steinfurter Seite. Beide sind Teile des Natura 2000 – Gebietes „Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland“, zu dem auch das Feuchtgebiet Saerbeck und das Emsdettener Venn gehören. Wer denkt: Kenn‘ ich eins, kenn‘ ich alle – der täuscht sich gewaltig. Die Besonderheit in Füchte Kallenbeck: Im Gegensatz zu den meisten Feuchtwiesengebieten herrscht hier viel Klein-Klein. Die Wiesen und Weiden haben eine überschaubare Größe und sind häufig von Feldgehölzen und Wallhecken mit alten Eichen und umzingelt. Über so ein engmaschiges Netz freuen sich Buschbrüter wie Neuntöter und Dorngrasmücke, aber auch der Pirol. Wiesenbrüter wie Uferschnepfe, Kiebitz oder der Große Brachvogel haben es lieber etwas weiträumiger. Als Bodenbrüter wissen sie gerne frühzeitig, was auf sie zukommt. Denn Fuchs, Hermelin und Co. sind scharf auf Eier und Küken als willkommene Abwechslung ihres Speiseplans.

Aber weil man bekanntlich nicht alles im Leben haben kann, sind die Schnepfenvögel dennoch da. Denn ansonsten sind die Wiesen durchaus nach ihrem Geschmack. Schön nass und extensiv genutzt bieten sie Nahrung und Schutz vor dem Mähbalken, der erst nach der Brut zum Einsatz kommen darf. Seltene Pflanzen wie Röhrige Pferdesaat oder Sumpf-Sternmiere wachsen an den vielen Kleingewässern, aus denen an warmen Maiabenden das Konzert der Laubfrösche ertönt. Der Freeclimber unter den Fröschen wiederum kraxelt außerhalb der Fortpflanzungszeit gerne in den Hecken herum, um sich ein sonniges Plätzchen zu suchen oder Insekten zu jagen.

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