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Ausbaufähig - Naturschutzgebiet Dinkelwiesen

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Bei dem 89 Kilometer langen Nebenfluss der Vechte wird versucht, Fehler der Vergangenheit teilweise wieder rückgängig zu machen. Denn auch die Dinkel hat man in eine Zwangsjacke gesteckt, aus der sie sich selbst kaum noch befreien kann. Aber die Europäische Wasserrahmenlinie verlangt natürlichere Gewässer. Und so sollen Uferrandstreifen, Aufweitungen des Flussbetts und andere Maßnahmen der Dinkel wieder mehr Naturnähe verschaffen. Ob die Uferschnepfen, die früher zahlreich im Naturschutzgebiet Dinkelwiesen brüteten, davon profitieren werden, ist fraglich. Zu trocken ist mittlerweile die Aue, weil die Dinkel sich nach ihrer Begradigung stark eingetieft hat. Der noch Anfang der 1980er Jahre ausgebaute Donaugraben, entlang dem unsere Route verläuft, trägt seinen Teil dazu bei, indem er den Wiesen und Weiden das Wasser entzieht und der Dinkel „zum Abtransport“ zuführt.   

Die Dinkel trieb auch die fürstbischöfliche Kornwassermühle in Nienborg an, die lange Zeit eine der bedeutendsten Mühlen der Region war. Sie ist eines der erhaltenen historischen Gebäude von Nienborg, dessen Geschichte 1198 mit dem Bau „castrum novum“, einer Landesburg des münsterischen Bischofs Hermann II. von Katzenelnbogen, beginnt. Offenbar begünstigte die geschützte Lage an der sumpfigen Dinkelniederung die Wahl des Standortes für die „neue Burg“, die namengebend für Nienborg wurde.  Zu den schmucken Gebäuden, die die Burgmänner hinterlassen haben, gehören das Lange Haus, das Hohe Haus und die Keppelborg.

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