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Ein Rest Heideromantik

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In den Bockholter Bergen sind die ausgangs der letzten Eiszeit aufgewehten Emsdünen mit einer Wacholderheide bedeckt. Sie zu erhalten hat schon so manchen Tropfen Schweiß gekostet. Ehrenamtliche Naturschützer reißen regelmäßig Brombeeren und andere aufkommende Gehölze aus dem sandigen Boden. Unterstützt werden sie von einer Schafherde, die einige Wochen im Jahr durch die Heide zieht und die Vegetation kurz hält. Wenn selbst das nicht mehr ausreicht, kommt schweres Gerät zum Einsatz. Alleine schaffen Besenheide, Wacholder und andere lichthungrige Pflanzen es nicht, sich der übermächtigen Konkurrenz der Bäume zu erwehren.

Die Mühe lohnt. Seltene Pflanzen und Tiere wie Bauernsenf, Sandrapunzel, Silbergras, Sandlaufkäfer und Zauneidechse haben in den Bockholter Bergen ein wichtiges Refugium. Daran hätte bestimmt auch Hermann Löns seine helle Freude gehabt. Der Dichter, übrigens auch ein anerkannter Naturforscher, weilte gelegentlich in den Bockholter Bergen und hat einen Gedenkstein bekommen.

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