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Auf den Spuren Winnetous

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Stolze 918 Pflanzenarten haben Botaniker auf dem Waldhügel mittlerweile gezählt. Dazu gehören Raritäten wie Bienen-Ragwurz, Fransen-Enzian, Frauenspiegel und Wiesen-Storchschnabel. Wäre das Gebiet wirklich nur das, was der Name vorgibt – ein bewaldeter Hügel – läge diese Zahl deutlich niedriger. Wegen des anstehenden Kalkgesteins hat die Kalkindustrie den Hügel jedoch kräftig durchlöchert. In den aufgelassenen Steinbrüchen haben sich artenreiche Kalktrockenrasen entwickelt, die seit 1994 unter Naturschutz stehen. Da Enzian, Augentrost und Co. ohne Pflege keine Chance gegen die unweigerlich anrückende Konkurrenz aus Brombeeren, Schlehen und Wildrosen haben, halten Ziegen und Schafe halten die Gebüsche im Zaum.

Unbestrittenes optisches Highlight ist aber der See am Fuße eines ehemaligen Steinbruchs. Für Karl May-Freunde fehlen nur noch Winnetou und Old Shatterhand, die in einem Kanu über das türkisblaue Wasser gleiten. Feinst verteilte Kalkkristalle im Wasser reflektieren das Streulicht und sorgen für die besondere Färbung des Sees. Wald, Magerrasen, Gebüsche, Brachen, Gewässer, Wiesen und Äcker – dieses  kleinräumige Mosaik verschiedenster Lebensräume bedingen die weit und breit unerreichte Artenvielfalt des gut 80 Hektar großen Naturschutzgebietes.

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