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Abgezirkelt – Von der Mark zur Parklandschaft

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Zu beiden Seiten des Weges ist alles gut abgezirkelt. Hecken und Wege, die im rechten Winkel aufeinanderstoßen, sind Zeichen dafür, dass ein Geometer am Werk war. Bei der Teilung der Neuenkircher Mark Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das bis dahin gemeinschaftlich genutzte Land in Privatbesitz aufgeteilt. Der eigene Besitz bekam dabei mangels Stacheldraht meist eine Umpflanzung mit Stieleiche, Vogelbeere, Faulbaum und anderen heimischen Bäumen und Sträuchern. Weil mit der Einfriedung eine Entwässerung der oft nassen Flächen einherging, wurden die Gehölze auf dem Aushub der dafür angelegten Gräben gepflanzt. So war die Markenteilung nicht nur die Geburtsstunde vieler  Wallhecken, sondern auch der oft gepriesenen Münsterländer Parklandschaft. Viele Hecken haben sich bis heute erhalten und sind Lebensraum für Singdrossel, Goldammer und Feldspatz. Ein Vergleich mit alten Karten zeigt aber einige Lücken im einst engmaschigen Heckennetz. Eine Begegnung mit einem modernen Mähdrescher mit bis zu 12 Metern Schnittbreite macht deutlich, warum Parklandschaft und moderne Landwirtschaft nicht immer kompatibel sind…

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