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Kloster und Klapperstörche

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Die Kulturlandschaft in Bentlage haben über viele Jahrhunderte die Mönche geprägt, die im 1437 gegründeten Kreuzherrenkloster lebten und arbeiteten. Die Klosterchronik beschreibt, dass es sich hier angenehm leben und wirtschaften ließ, schließlich fanden die Mönche hier alles, was sie brauchten: „… Raum für Gebäude, Wälder für Holz, Steine, Sand und Kalk zum Bauen, Lehm für Ziegelsteine, Dachziegel und Wände, Holz und Soden für das Feuer, Äcker für Getreide, Wiesen für Gras, Weiden für das Vieh, Flüsse für Fische und alles Lebensnotwendige, Blumen für die Bienen und Wachs, Triften für Schafe und Salz in Gruben.“ Noch heute lassen sich Reste eines Wölbackers erkennen, der bei feuchtem Untergrund bessere Ernten versprach. Der Bentlager Wald weist deutliche Spuren der Waldhude auf, bei der die Schweine in den Wald getrieben wurden, um sich an Eicheln und Bucheckern fett zu fressen. Auch wenn das Kloster Anfang des 19. Jahrhunderts säkularisiert wurde, ist es nach wie vor ein Ort der Stille und Kontemplation. Die Klosteranlage ist heute im Besitz der Stadt Rheine und ein Ort für vielfältige kulturelle Aktivitäten.

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