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Feuchtwiese hier, Feuchtheide da

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Das Naturschutzgebiet Harskamp vermittelt einen Eindruck von den beiden Landschaftsbildern, die in der Brechte in der Vergangenheit vorherrschend waren. Östlich des Weges ist es die Heide mit eingestreuten Heideweihern und Vermoorungen, auf der anderen Seite sind es die Feuchtwiesen. Während die Wiesen durch eine extensive landwirtschaftliche Nutzung erhalten bleiben, kommt in der Heide auch schweres Gerät zum Einsatz, um Schafbeweidung und Plaggenstich als historische Nutzungsformen zu „imitieren“. Denn ohne Pflege überaltert die Heide und wird von Pfeifengras und aufkommenden Gehölzen verdrängt. So aber finden Sonnentau, Schnabelried, Rasenbinse und andere konkurrenzschwache Pflanzen ihre Nischen. An den Heideweihern „blubbern“ im Frühjahr die prächtig blau gefärbten Moorfrösche, während im Sommer hier die Mücken tanzen. Männliche Heidelibellen nehmen ihre Partnerin in die Zange und geleiten sie im „Tandemflug“ zur Wasseroberfläche, damit die Weibchen dort ihre Eier abstreifen.  Kurzum: die Heide lebt, und zwar vielfältiger, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

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