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Durch diese hohle Gasse

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Auf dem höchsten Punkt der Tour bietet es sich an eien Weile zu Fuß zu gehen. Denn der kürzeste Abstieg vom Rothenberg führt durch einen Hohlweg, den man sich am besten per Pedes erschließt. Die knorrigen Eichen an den Hängen zu beiden Seiten des Weges könnten sicher Zeugnis geben von den vielen Pferdefuhrwerken und Viehherden, die sich früher durch diese hohle Gasse gezwängt haben. Das starke Gefälle und die erodierende Wirkung des Wassers taten ihr Übriges, dass sich der Weg immer tiefer in den Untergrund eingeschnitten hat. Hohlwege sind im eher platten Münsterland seltene und somit umso erhaltenswertere Elemente der Kulturlandschaft. Deshalb ist es schade, dass der Weg heute asphaltiert ist und etwas von seinem ursprünglichen Charakter verloren hat.

Der Rothenberg ist - daher rührt wohl auch sein Name – überwiegend aus einem rötlichen Sandstein aufgebaut, der zu einem relativ nährstoffarmen Boden verwittert. Eine Besonderheit der Region sind Solen, die tief im Untergrund „schlummern“ und an einigen geologischen Störstellen dicht an die Oberfläche gelangen oder sogar austreten. Eine dieser Stellen ist die etwas abseits unserer Route gelegene Salzquelle Rothenberge, eine der wenigen Binnensalzstellen im Münsterland. Sie diente nachweislich schon im 14 Jahrhundert der Salzgewinnung und steht heute unter Naturschutz.

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