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Pedalritter statt Dampfrösser: RadBahn Münsterland

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Die 2013 eröffnete RadBahn Münsterland auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Rheine und Coesfeld ist Radfahrern und Fußgängern vorbehalten und so etwas wie ein Fahrrad- Highway. Auch wenn die gut ausgebaute und ebene Strecke dazu reizt, ordentlich in die Pedale zu treten: Es lohnt sich, auch einmal einen Blick nach rechts und links zu werfen, vor allem vor dem Bahnhof Horstmar. Hier ist die Trasse rund zehn Meter tief eingeschnitten und stark beschattet. An der östlichen Böschungsmauer wächst ein Farn, der sonst in schattigen und feuchten Schluchten zu Hause ist. Die Hirschzunge hat im Gegensatz zu den meisten Farnen ungefiederte Wedel, was der Name schon nahe legt. Sie sind zudem wintergrün und entsprechend derb – sieht man von den jungen, noch hellgrünen Wedeln ab. Auch andere Mauerblümchen wachsen hier, so der Gelbe Lerchensporn und als besondere Rarität der Gelappte Schildfarn. Dagegen bevorzugt die seltene Zauneidechse ein anderes typisches Element der Bahnstrecke, den Gleisschotter. In Steinfurt, wo sich im warmen Schotterbett besonders viele der geschützten Reptilien tummelten, hat man ihr zuliebe einen Gleisabschnitt erhalten und den Radweg neben die Trasse gelegt.

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