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Steckbrief Feldlerche: Seltene Höhenflüge

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Sie schätzt offenes Gelände mit einem freien Blick. Früher war die Feldlerche ein  Allerweltsvogel, dessen rhythmischer und abwechslungsreicher Fluggesang  allerorten ab dem frühen Morgen zu hören war und so manchen Dichter zu  lyrischen Höhenflügen inspirierte: „Man sieht die Lerchen mit Gesang/hoch in die Lüfte steigen/Nur die mit „e“!/ Die mit dem „ä“/die stehen da – und schweigen.“  Schweigen herrscht heute auch dort, wo zu Heinz Erhardts Zeiten noch  Lerchengesang war. Wie für viele andere Bewohner der offenen Feldflur sind die Zeiten für die Feldlerche rauer geworden. Der immer weiter um sich greifende  Maisanbau, die dichte Aussaat des Getreides, fehlende Brachen und Feldraine – all das macht ihr zu schaffen. In der intensiv genutzten Landschaft mangelt es an  geeigneten Brutplätzen und an Nahrung. Auf dem Thieberg sieht es noch vergleichsweise gut aus für die Feldlerche. Auf dem steinigen Boden wächst  weniger Mais, dafür mehr Weizen und Gerste, wo die Feldlerche noch Möglichkeiten findet, auf dem Boden eine Nestmulde mit feinem Pflanzenmaterial  auszupolstern, um die zwei bis fünf Eier auszubrüten. Damit Shakespeares Julia harsche Worte auch zukünftig widerlegt werden können: „Es ist die Lerche, die so heiser singt/ Und falsche Weisen, rauhen Misston gurgelt.“

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