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Steckbrief Brombeere: Kaum eine wie die andere

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Manch einer hat es vielleicht schon erlebt. Man steckt sich eine reife Brombeere in den Mund, freut sich auf ein süßsäuerliches Geschmackserlebnis– und ist enttäuscht, wenn die Frucht eher fad daherkommt. Wer sich Brombeeren genauer betrachtet, merkt rasch, dass die Unterschiede sich nicht auf die Kulinarik beschränken. Ob Stacheln, Blätter oder Blüten – Brombeeren sind sehr  vielgestaltig. Die Brombeere an sich gibt es nicht. Ganz im Gegenteil. Allein in Westfalen unterscheiden die (wenigen) Experten je nach Betrachtungsweise bis zu 200 Arten, die vielfach als natürliche Klone entstanden sind. Was denjenigen,  die in Brombeeren vor allem das Gelee auf dem Frühstücksbrot oder den leckeren Likör sehen, ziemlich egal sein dürfte. Das althochdeutsche Wort für Brombeere  ist übrigens bramberi, was so viel bedeutet wie „die Beere des Dornenbuschs.“ Ganz korrekt ist das nicht: Denn die Dornen sind in Wahrheit Stacheln – piksen tun sie aber trotzdem.

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