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Steckbrief Uhu: Der König der Nacht ist zurück

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„Der Uhu, der Uhu, der macht die Fensterläden zu“, heißt es in der „Vogelhochzeit“. Fensterläden gibt es heute kaum noch, Uhus dafür wieder einige mehr. Anfang der 1960er sah das ganz anders aus. Da war der „Totenvogel“ in Nordrhein-Westfalen ausgestorben, nachdem er vom Menschen lange Zeit verfolgt wurde. Heute gibt es hier wieder über 300 Brutpaare. Von  ganz allein hat der majestätische Vogel das nicht geschafft. Der Mensch hat nachgeholfen und gezüchtete Uhus ausgesetzt. Mit Erfolg. Wer sich selbst den Osnabrücker Dom als Brutplatz aussucht, scheint sich an eine von Menschen geprägte Umwelt etwas angepasst zu haben. Was aber nicht allen Uhus gelingt. Viele sterben in Stacheldrähten und Hochspannungsleitungen oder als Verkehrsopfer. Die Besiedlung im nördlichen Münsterland ging von den Steinbrüchen im Teutoburger Wald aus, wo es die ersten Bruten gab. Mittlerweile brüten Uhus in vielen Lebensräumen: von Wäldern bis zu Flachdächern…

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