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Steckbrief Stierkäfer: „Anrüchiges“ für die Kinderstube

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Der Stierkäfer benötigt die Hinterlassenschaften von Schafen und Kaninchen weniger für den Eigenbedarf, als für seinen Nachwuchs. Er schleppt die Kotpillen in eine bis zu anderthalb Meter tiefe Röhre, die er in den Sand gegraben hat. Am Ende der Röhre befindet sich eine Brutkammer. Hier wird der Kot deponiert. Daneben legt das Weibchen Eier, aus denen sich Larven entwickeln. Ihren Appetit decken sie – richtig geraten – mit dem, was die Eltern ihnen in mühevoller Arbeit als Proviant vorbereitet haben.
Viel eher als die rund zwei Zentimeter großen schwarzen Käfer entdeckt man die kleinen Sandhügel, die sie beim Buddeln der unterirdischen Gänge rund um die Eingänge zurücklassen. Seinen Namen verdankt der Stierkäfer den hornartigen Auswüchsen beim männlichen Tier, die bei den Weibchen nur angedeutet sind. Stierkäfer sind in den Heide- und Sandflächen rund um das Heilige Meer recht häufig.

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