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Steckbrief Laubfrosch: Der Klettermaxe

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Im Gesträuch herumzukraxeln – das käme Wasser- oder Grasfröschen nicht in den Sinn. Dazu fehlt es ihnen an der entsprechenden Ausrüstung. Anders der Laubfrosch. Dank der Saugnäpfe an den Füßen ist er ein gewandter Kletterer, der Insekten und Spinnen jagt oder gerne auch einmal ein Sonnenbad auf einem Brombeerblatt nimmt. Musikalisch gesehen ist der Laubfrosch voll auf der Höhe der Zeit. In lauen Frühjahrsnächten ist der Laubfrosch-Räp weithin zu vernehmen.

Hier in der Heckenlandschaft Kattenvenne und im Lilienvenn leben die größten Laubfrosch-Populationen im Tecklenburger Land. Wobei: Laubfrösche zu zählen ist gar nicht so einfach. Am besten klappt es, in dem man versucht herauszuhören, wie viele Tiere das charakteristische „räpp-räpp“ rufen. Bei einem Bestand von rund 70 Tieren wie hier in der Heckenlandschaft ein schwieriges Unterfangen, für das man ein feines Gehör braucht. Früher war der Laubfrosch fast überall im Münsterland häufig. Heute ist er selten. Teiche mit sauberem Wasser - ohne Fische, aber mit Gebüschen im Randbereich – wo gibt’s die noch? Dank spezieller Schutzprogramme wie dem NABU-Projekt „Ein König sucht sein Reich“ ist es derzeit wieder etwas besser um den Laubfrosch bestellt.

Nach einem kurzen Abstecher auf niedersächsischen Boden geht es weiter. Dass wir durch eine früher sehr feuchte Landschaft fahren, merkt man an den vielen Gräben entlang der Wege. Hier wächst eine Pflanze, die im Frühsommer die Blicke auf sich zieht.

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