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Steckbrief Königsfarn: Der König der Farne

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Ob er wirklich der König unter den Farnen ist, das sei dahingestellt. Zumindest hebt der Königsfarn sich, abgesehen von der stattlichen Größe, durch eine Besonderheit von der Mehrzahl seiner Verwandtschaft ab. Das weckt unangenehme Erinnerungen an Biologiestunden, in denen der Generationswechsel der Farne das leidige Thema war. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Sporenträger, die sich bei fast allen Farnen an den Unterseiten der normalen Blätter befinden. Dies gilt bei Wissenschaftlern innerhalb der Evolution als die „moderne“ Variante. Der Königsfarn macht es demnach auf die altmodische Art. Er hat extra Wedel, die speziell der Fortpflanzung dienen. Diese Besonderheit ist aber nicht der Grund dafür, dass man den Königsfarn trotz seines auffallenden Wuchses selten sieht. Er liebt feuchten und relativ nährstoffarmen Boden. Zu hell soll es ebenso wenig sein wie zu dunkel. Wer solche exquisiten Ansprüche hat, darf sich nicht wundern, wenn er auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Arten landet. Hier, in Nachbarschaft zum Bullerbach, scheint der Königsfarn sich aber wohl zu fühlen, wie das prächtige Exemplar direkt am Wegesrand beweist.

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